des Träumers Schwungrad

Es sind wohl die Erwartungen, die Träume am Leben halten. Die sie gestalten und sie auf den Weg schicken – unsere Träume. Will ich festhalten an ihnen, meinen Träumen, oder will ich sie verwirklichen? Kann ich sie verwirklichen oder sind sie zu hoch gesteckt, meine Erwartungen? Nicht erreichbar. Hat es etwas mit fehlender Motivation zutun, wenn es Träume dann bleiben?
Auch der Wille, sie real werden zu lassen, kann scheitern. Den „Umständen entsprechend“ fängt sie mich ein, die Realität. Läßt Mauern entstehen, wo sogar in Wirklichkeit keine gestanden haben. Oder kamen schon in meinem Traum keine Grenzen mir vor. Also auch nur geträumt…

Sind Realisten besser dran? Haben sie bereits früher als der Träumer erkannt, wann das „Abenteuer“ Traum zu Ende ist? Oder fehlt es ihnen an Fantasie? Der Fantasie, nach neuen Wegen zu suchen und ihren Erwartungen damit neuen Schwung zu geben. Geben sie früher auf oder sind sie nur eben Realist? Leben mit den Möglichkeiten, die ihnen das Leben anbietet – vordergründig und situationsgebunden.

„Man kann alles erreichen, wenn man nur will!“. Ist das richtig? Oder hat das mal ein „Träumer“ gesagt?